Hauptsaal                                         


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Ornament in ehemaliger Probierstube Deckenornament aus der  ehemaligen  Probierstube zu             Otto Caracciolas
                            Weinkeller





zur Geschichte
des Apollinariskellers:
Fassadengemälde
dieses Fassadengemälde zum Wirken der Familie Caracciola in Remagen entstand im Sommer 2009 und wird inzwischen bei den Touristen als integraler Besuchsort in de Stadtbesichtigung aufgenommen.

Und dies,
obwohl es in keinem offiziellen Dokument der Stadt Remagen berücksichtigt wird. 

 
             
        

                                        
Otto Caracciola 1844 kam  Johann August
 Otto Caracciola
  (geboren 1815,  gestorben 1886),
der Großvater des legenderen  Rennfahrers Rudolf Caracciola, aus Andernach nach  Remagen und eröffnete dort einen neuen Weinhandel, nachdem er den Weinhandel in Andernach aufgeben musste  Remagen war in Folge des enormen Aufschwung des  Reiseverkehrs wegen  seiner herrlichen Lage
                
                           Otto Caracciola
         der Hauptsaal in seiner urspünglichen Nutzung
             am Ufer des Rheins  und der  prachtvollen Apollinariskirche ein beliebtes Reiseziel geworden. Otto Caracciola  profitierte dabei von der Übernahme der Agentur der damals sehr blühenden "Kölner  Dampfschiffarts-Gesellschaft", die er  bis 1875  beibehielt. Er baute 1845 am Rhein ein Hotel, welches er zu Ehren des Stifters der Apollinariskirche Hotel Fürstenberg nannte. Als 1870 der Eigentümer des benachbarten Hotels "König von Preußen" verstarb, übernahm Otto Caracciola dieses Hotel  und integrierte es in den Hotelkomplex Fürstenberg. Otto Caracciola erbaute den 1000 qm großen im Deichweg gelegenen Apollinariskeller als Lager der zeitweise 3.000.000 ltr Weine, die er in alle Welt verschickte. Otto Caracciola ist erster Präsident und Stifter des am 11. Juni 1869 konstituierten "Internationalen Vereins der Gasthofbesitzer", woran heute eine Tafel an der Gaststätte  "Kwartier Lateng" erinnert.. Er nahm 1848 an der Versammlung in der Paulskirche zu Frankfurt teil.
            

Apollinaris-Keller Werbung aus den 70er Jahren

Der Bruder des legenderen Rennfahrers Rudolf Caracciola, Otto Caracciola (geboren 1895)  übernahm das Geschäft nach dem ersten Weltkrieg von seinem Vater Otto Maximilian Caraccila (geboren 1866, gestorben 1915), konnte den Niedergang um 1925 aber nicht aufhalten.

Der Keller und das Hotel wechselte in den Besitz  der  Leimgardt`sche Weinhandlung, deren  Erbengemeinschaft den Apollinariskeller  1960 an den  Düsseldorfer  Bauunternehmer Paul Plückebaum verkaufte. Dieser baute den Keller in den folgenden 8 Jahren zum  Hotel Apollinaris im Deichweg aus. Hier trafen sich ab 1968 hochgestellte Persönlichkeiten und Diplomaten aus Bonn und feierten rauschende Feste, 1972 mußte der Keller geschlossen werden, weil - so erzählt man sich in Remagen - wegen fehlender Fluchtwege und zu steiler Treppen im Zeitalter  terroristischer Bedrohungen die Sicherheit der prominenten Besucher nicht mehr gewährleistet werden konnte. 

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