Die Kegelbahn,
oder                           nach damaliger Werbung "Bundeskegelbahn"
nach der Restauration 2009

 
Solange
kein  sinnvoller zweiter Fluchtweg für den Hauptsaal im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung festgelegt wird, kann der Apollinariskeller nur für wenige private Feiern genutzt werden. Hier einige gewonnene Erfahrungswerte.
 
Als Einstieg in die private Nutzung des Kellers wurden zwei Dinge funktional in Angriff genommen. Zum einen sollte der Kamin im Kaminzimmer vom  Schornsteinfeger abgenommen
werden, damit der Betrieb legal gegeben ist. Entsprechende Auflagen sind zügig zu realisieren.
Zum anderen wäre es nett, wenn die vorhandene Kegelbahn für Werbezwecke wieder  funktionieren würde. Dies sowohl für das Aufstellen der Kegel als auch für den Rücktransport
der Kugeln.

Das Problem: Es fehlte die Steuerkonsole der Kegelbahn für den Betrieb der Kegelbahn, ein
 40 Jahre altes Ersatzteil zu einer heute nicht mehr zeitgemäßen Anlage.


  
 
Kegelbahn            
Kegelbahn


Der freigelegte Bruchstein im hinteren Bereich der Nostalgie-Kegelbahn.


             Blick auf die Kegelbahn mit festlich gedeckten "echten" trapezförmigen Kegeltisch.

Der Zustand nach Reparatur der Beleuchtung:
Jahrelanger Wassereintritt über die Dachterrasse des Hauptgebäudes hatte seinen Weg über
das darunter liegende Schwimmbad in die Kegelbahn gefunden und im Laufe der Jahre 
die
gesamte Deckenabdeckung zersetzt
, die in Stücken herunterfielen. Beim Entfernen kam teilweise
Deckengewölbe zum Vorschein, welches eine optische Aufwertung brachte. Auch bestätigte
sich die Vermutung, dass hinter den "weißen Wänden" allerdings nur im hinteren Bereich der Kegelbahn optisch ansprechenderer Bruchstein befindet, der freigelegt wurde. Im Verlauf der Bahn setzt sich der Bruchstein in eine Ziegelsteinmauer fort, so dass hier über die weißen Wände eine angenehme Kegelatmosphäre geschaffen wird.






Kegelbahn

Der Bruchstein endet an den beibehaltenen weißen Wänden beider Seiten. Es zeigte sich beim Einlassen des kleinen Steuerungskastens, dass die linke Seite sich hinter der weißen Wand in rötlichen Ziegelsteinen gemauert fortsetzt. Interessant ist ein erkennbarer zugemauerter großer Torbogen, der wohl  früher Otto Caracciola als Eingang für die Verladung der schweren Weinfässer über Schienen und Loren runter zum Rhein diente. Es wird daher überlegt, ob der Verlauf dieses Torbogens farblich leicht abgesetzt auf die Wand aufgetragen werden sollte.
             
 
Kegelbahn
Nun stehen sie wieder, alle 9e, der König sogar gegen ein Exemplar aus Holz ausgetauscht.



 








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