Die beiden Zugänge zum Apollinariskeller
 
    Es gibt derzeit 2 Zugänge zum Apollinariskeller. Beide dürften wegen ihrer Nähe zur
    Wohnbebauung im Falle einer Wiedereröffnung lediglich als Notausgang geeignet sein.
    Sollte der Keller einmal wieder an seiner früheren Nutzung anknüpfen wollen, dürfte ein
    neuer Haupteingang erforderlich werden.
   
    Dies hat leider zur Folge, dass der Apollinariskeller bis zur Lösung dieses Problems nur dem
    Eigentümer zur privaten Nutzung zur Verfügung steht.


            

Deichweg 4 in 53424 Remagen
            

Am Spich 2 in 53424 Remagen
Anschrift:



Deichweg  4

            

Am Spich 2
erbaut:







etwa 1970 öffnete Paul Plückebaum den Weinkeller an dieser Stelle, um die von der Rheinpromenade über den Deichweg heranströmenden Besucher in den Party- und Tanzkeller mit über  700 Sitzplätze zu führen.

             etwa 1866-1879 durch Otto Caracciola





zumTor: 







 


















Bei dem Tor soll es sich um das alte Postkutschentor aus der von-Lassaulx-Str. handeln. Charakter- istisch für den  Bauunternehmer Plückebaum  war  die Weiterver- wendung diverser Bauteile aus damaligen Abrissvorhaben. Durch dieses Tor wurden früher etliche Bonner Politiker angefahren. Es diente wohl als Haupteingang.



Deichweg 4 in 53424 Remagen

            
 

Vom Garten hinter seinem Wohnhaus (Deichweg 6, jetzt Arztpraxis Kloft) aus betrat der Erbauer des Weinkellers über eine steile Treppe das 1000qm große Kellergewölbe. Ein großes Tor mit Schienen zum Rhein befand sich  an der Außenwand der jetzigen Kegelbahn in der zweiten Kellerebene. Der jetzige Eigentümer entdeckte dieses zugemauerte Tor als er die Steuerung der Kegelbahn nach Freilegung der Bruchsteinwände an einen anderen Ort verlegte. Über dieses Tor wurde der Wein mit Loren auf Schienen durch den Garten auf Schiffe an- und ausgeliefert.

zu den Inschriften:














 
Der Rundbogen um das Tor besteht nicht -wie zu vermuten-  aus  geschlagenen Steinquader, sondern ist als Ganzes in Beton gegossen. Dies ist typisch für den damaligen Baustiel zu Beginn der 70er. Mitgegossen wurde auch der Jahresstein mit der Inschrift: „Erbaut 1866-79 Erneuert1965 P.B.P", letzteres dürfte für Paul B. Plückebaum stehen.





 

Der Steinsockel im oberen Bildrand stammt vermutlich nicht aus der Zeit Caracciolas, sondern wurde von Paul Plückebaum ergänzt. Auf der rechten Seite tragen drei Steine Inschrift: „Erbaut durch I. ESCHWEILER", „Reg: Baumeister Bonn 1880" und  „ausgeführt von I. N. CRONERT Maurermeister Remagen", was zum Baujahr 1866-1879 passt und somit als „nachträgliche" Veränderung schwer erkennbar wäre.


 



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