Remagen                                                       (klicken sie die Bilder
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Der Ort Remagen wurde nicht nur durch seine Brücke im zweiten Weltkrieg  Weltberühmt, es geht auf ein römisches Kastell zurück, das vor gut 2000 Jahren errichtet wurde (um das Jahr 3 n. Chr.), und nach dem ursprünglich keltischen Namen Rigomagos, latinisiert Rigomagus, benannt wurde (mit rīgo- von kelt. rīgs = König und kelt. magos = Feld, Ebene – also „Königsfeld“). Nach 274/275 wurde das Kastell zur Festung ausgebaut, und diese überstand 355 unzerstört als Rigomagum oppidum den Germaneneinfall.

 

Remagen im Mittelalter

1110/17 gründeten die Einwohner von Remagen auf dem rheinnahen Martinsberg selbständig handelnd ein Kloster als Propstei der Abtei Siegburg. 1122 wurde ein Nonnenkloster auf der Insel Nonnenwerth gegründet.

1162 soll der Kölner Erzbischof Reinald von Dassel dieser Propstei Reliquien des heiligen Apollinaris übereignet haben. Der Name des Heiligen Apollinaris wurde daraufhin auf den Berg und das Kloster übertragen, das noch heute besteht. Sichere Kunde vom Apollinaris-Kult gehen aber erst Ende des 13. Jahrhunderts aus einer Ablassurkunde hervor. 1198 brannten Truppen des Philipp von Schwaben den Ort nieder.

1158 und 1189 wurde der rechtliche Status einer mittelalterlichen Stadt erreicht. Zu 1221 bezeichnet sich die Remagener Stadtgemeinde als civitas libera (freie, d. h. von niemandem sonst als dem deutschen König abhängige) Stadtgemeinde. Auch das gegen 1200 entstandene Stadtsiegel nennt den Status einer freien Stadt, der springende Wolf als Symboltier wurde in Bezug zu St. Remaklus gedeutet. 1241 wurden die noch dem Reich gehörenden Besitzungen und Rechte an den Grafen von Berg verpfändet, und nie wieder eingelöst. 1357 gestattete Kaiser Karl IV. dem Grafen von Berg Gerhard I., Remagen mit einer Mauer zu befestigen.

Im 11. Jahrhundert gelangte eine Silbermünze aus Remagen bis auf die Färöer, wie der Münzfund von Sandur belegt. Andere Münzen sind in Schatzfunden in den Ländern rund um die Ostsee. Eine genauere Aufarbeitung der Münzen von Remagen ist aber noch ausstehend.

Nach 1600

Im Jülich-Klevischen Erbfolgestreit fällt Remagen an den katholischen Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg.

In der Zeit des Dreissigjährigen Krieges brannten 1633 schwedische Truppen Stadt und Kirche nieder.

Jüngere Neuzeit

Anfang Oktober 1794 rückten französische Revolutionstruppen in die Stadt ein, in der Folge wurde Remagen am 5. November 1797 zum Hauptort des Cantons Remagen bestimmt. Im Rahmen der Säkularisation ab 1802 wurden Kirchengüter eingezogen und verkauft und 1807 auch die Propstei Apollinarisberg. 1815 kam das Rheinland unter preussische Herrschaft.

Von 1839 bis 1842 wurde die Apollinariskirche errichtet und bis 1852 von den Düsseldorfer Nazarenern ausgemalt.

1858/1859 wurde der Ort durch die Eisenbahnlinie KölnKoblenz (Linke Rheinstrecke) verkehrstechnisch besser angebunden.

Im Ersten Weltkrieg wurde eine Eisenbahnbrücke über den Rhein gebaut, deren Eroberung 1945 durch amerikanische Truppen am 7. März stellt ein wichtiges Ereignis des Zweiten Weltkrieges dar (Kampf um die Brücke von Remagen). Nach der Einnahme der Brücke durch die Alliierten wurde Remagen als einzige deutsche Stadt mit V2 beschossen.

Westlich des Rheins wurden dann US-Sammellager „Prisoner of War Temporary Enclosures“ (PWTE), für jeweils 50.000 Deutsche bei Rheinberg, Remagen und Bad Kreuznach angelegt. Doch diese waren schon nach kurzer Zeit zu klein. Weitere 14 Lager wurden errichtet. Ende April 1945 waren nach amerikanischen Angaben 169.036 Kriegsgefangene allein im PWTE Remagen auf den Rheinwiesen.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Rheinland-Pfalz schlossen sich 1969 die Gemeinden Oberwinter, Oedingen, Rolandswerth und Unkelbach mit Remagen und dem Stadtteil Kripp, wo 1705 das erste Haus gebaut wurde, zur Stadt Remagen zusammen.

1980 wurde das Friedensmuseum eröffnet, 1987 die Kapelle Schwarze Madonna errichtet. 1988 erfolgte der erste Spatenstich für das neue Gewerbegebiet „Süd“ und die Südeinfahrt wurde dem Verkehr übergeben, 1994 die Nordeinfahrt. 1998 wurde der RheinAhrCampus, ein Standort der FH Koblenz, auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers der Alliierten eröffnet.

Stadtrundgang und Sehenswürdigkeiten

Brücke von Remagen

In den Türmen der 1916-1918 erbauten Brücke ist seit 1980 das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen untergebracht, das die Geschichte der früheren Ludendorffbrücke und des Kriegsgefangenenlagers Remagen darstellt.  Sie wurde am 07. März 1945 weltberühmt, als amerikanische Truppen hier unerwartet den Rhein überqueren konnten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges war damit in greifbare Nähe gerückt. Am 17. März 1945 brach die beschädigte Brücke in sich zusammen und begrub 28 US-Soldaten unter sich.
 

 

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die ältesten Teile der Kirche stammen nach der lateinischen Weihe-Inschrift am Chor aus dem Jahre 1248. Nach Plänen von Clemens Pickel wurde sie 1900-1903 in neoromanischem Stil erweitert. Schon im 5. oder 6. Jh. hatte es innerhalb der Mauern des Römerkastells Rigomagus eine christliche Kirche gegeben. Ein Teil der Kirchhofsmauer besteht aus dem Kern der spätrömischen Festungsmauer.
Davor sind Grabplatten des 17. und 18. Jh. aufgestellt. In der alten Pfarrkirche - heute Taufkapelle - sind Fresken und Figurenkapitelle aus dem 13. Jh., das gotische Sakramentshäuschen sowie das Gewölbe mit den Schlusssteinen aus der Zeit um 1500 bemerkenswerte Zeugnisse mittelalterlicher Kunst. Im neuen Teil der Kirche wurde der Altar aus dem 13. Jh. wiederhergestellt, vor dem der Erbauer der Kirche, der Pfarrer Richard, nach einer Inschrift auf dem Rand der Altarplatte, begraben worden war. Zur Ausstattung gehört weiterhin ein spätgotisches Heiliges Grab in der Eingangshalle ein Vesperbild aus dem 16. Jh. sowie barocke Holzfiguren der Apostel Petrus und Paulus . Nicht mehr in Gebrauch befindliche Reste der Ausstattung des frühen 20. Jhs. sind in der Krypta von 1903 zu besichtigen.

Das sogenannte romanische Pfarrhoftor aus dem 12. Jahrhundert zeigt geheimnisvolle Skulpturen, die Alexanders Luftreise, Samsons Kampf mit dem Löwen und die Todsünden darstellen.

Römisches Museum

Im 19. Jahrhundert wurden in Remagen viele Funde aus der Römerzeit geborgen. Sie wurden zunächst im Ratssaal aufbewahrt und gezeigt. Als im Jahre 1900 eine Ausgrabung weitere Fundstücke zutage förderte, entschloss man sich, eine gotische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert zum Museum umzubauen. Während der Umbauarbeiten wurden 1903 grosse Säulenbasen knapp unter dem Fussboden gefunden. Sie gehörten zum Eingangsbereich der "Principia", dem Stabsgebäude des römischen Kastells. Sie sind mit ihren Fundamenten in situ erhalten und durch einen Keller zugänglich gemacht worden. Die Westfassade der Kapelle wurde mit vier großen Fenstern den Zwecken des Museumsbaues angepasst. Am 10. Mai 1905 öffnete das neue "Heimatmuseum".

Im 2. Weltkrieg wurde das Museum schwer beschädigt. Ungefähr 80% der Sammlung gingen verloren. Doch es gibt noch immer spannende Objekte, die einen Besuch lohnen. 1989 wurde das Museum mit einer neuen Ausstellung als RÖMISCHES MUSEUM REMAGEN wiedereröffnet.

Rathaus

Das klassizistische Rathaus wurde 1835 als Schul- und Stadthaus erbaut. Auf dem Rathausplatz steht der Marienbrunnen von 1862, der bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wasserversorgung der Stadt sicherte.

 

 

 

Caracciola-Denkmal

Neben dem Wohnhaus "Deichweg 8" zur Rheinpromenade hin steht ein Denkmal für den in Remagen geborenen Rennfahrer  -dreimal Europameister- Rudolf Caracciola (1901-1959), das zu seinem 100. Geburtstag enthüllt wurde. Seine legendären Siege mit dem "Silberpfeil" sind eng verbunden mit der "Grünen Hölle", dem Nürburgring in der nahen Eifel. Die Familie war Eigentümerin des Hotels Fürstenberg.

 

Apollinariskeller

1844 kam Johann August Otto Caracciola (geboren 1815, gestorben 1886),der Grossvater des legenderen Rennfahrers Rudolf Caracciola, aus Andernach nach Remagen und eröffnete dort einen neuen Weinhandel, nachdem er den Weinhandel in Andernach aufgeben musste. Remagen war in Folge des enormen Aufschwung des Reiseverkehrs wegen seiner herrlichen Lage am Ufer des Rheins und der prachtvollen Apollinariskirche ein beliebtes Reiseziel geworden. Otto Caracciola profitierte dabei von der Übernahme der Agentur der damals sehr blühenden "Kölner Dampfschiffarts-Gesellschaft", die er bis 1875 beibehielt. Er baute 1845 am Rhein ein Hotel, welches er zu Ehren des Stifters der Apollinariskirche Hotel Fürstenberg  nannte. Als 1870 der Eigentümer des benachbarten Hotels "König von Preussen" verstarb, übernahm Otto Caracciola dieses Hotel und integrierte es in den Hotelkomplex Fürstenberg. Otto Caracciola erbaute den 1000 qm großen im Deichweg gelegenen Apollinariskeller als Lager der zeitweise 3.000.000 ltr Weine, die er in alle Welt verschickte. Otto Caracciola ist erster Präsident und Stifter des am 11. Juni 1869 konstituierten "Internationalen Vereins der Gasthofbesitzer", woran heute eine Tafel an der Gaststätte "Kwartier Lateng" erinnert. Er nahm 1848 an der Versammlung in der Paulskirche zu Frankfurt teil.

Der Bruder des legenderen Rennfahrers Rudolf Caracciola, Otto Caracciola (geboren 1895) übernahm das Geschäft nach dem ersten Weltkrieg von seinem Vater Otto Maximilian Caraccila (geboren 1866, gestorben 1915), konnte den Niedergang um 1925 aber nicht aufhalten.

Der Keller und das Hotel wechselte in den Besitz der Leimgardt`sche Weinhandlung, deren Erbengemeinschaft den Apollinariskeller 1960 an den Düsseldorfer Bauunternehmer Paul Plückebaum verkaufte. Dieser baute den Keller in den folgenden 8 Jahren zum Hotel Apollinaris  im Deichweg aus. Hier trafen sich ab 1968 hochgestellte Persönlichkeiten und Diplomaten aus Bonn und feierten rauschende Feste, 1972 musste der Keller geschlossen werden, weil - so erzählt man sich in Remagen - wegen fehlender Fluchtwege und zu steiler Treppen im Zeitalter terroristischer Bedrohungen die Sicherheit der prominenten Besucher nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Rheinpromenade

Von der Rheinpromenade hat man einen fantastischen Ausblick rheinabwärts in Richtung Oberwinter auf Schloss Marienfels, Schloss Ernich  (ehem. Residenz des französischen Botschafters) und das Siebengebirge. Sehenswert sind auch die schönen Villen am Rhein, die in der Anfangszeit des Rheintourismus im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Rheinaufwärts auf der anderen Rheinseite blickt man auf das Felsmassiv der Erpeler Ley, mit den Resten der Brücke auf der rechten Rheinseite.

 

Friedenskirche

Erster Kirchenbau der seit 1585 bestehenden Evangelischen Gemeinde. Die von Baurat Cuno erbaute neugotische Kirche wurde am 18. Juni 1872 eingeweiht. Sie ist in kleinerem Massstab einer gotischen Hallenkirche nachempfunden. Im 2. Weltkrieg wurde sie durch Bombenangriffe schwer beschädigt, was zum Einsturz des Turms im Jahr 1947 führte. Zum Reformationsfest fand 1950 wieder der erste Gottesdienst in der Friedenskirche statt. Glanzstück des Kirchenraumes sind die 1972 eingesetzten Fenster in tiefblau und rot.

 

 

 

 

 

 

Martinsbrunnen

Der Martinsbrunnen stellt plastisch dar, was nach dem Remagener Martins-Lied im St. Martins-Feuer alles verbrannt wird. Körbe, Strohbündel und sogar ein altes Kanapee. Die Tradition des  Martinsfestes reicht in Remagen weit zurück. Jedes Jahr wird das Fest  Anfang November u.a. mit einem grossen Martinszug gefeiert.

 

 

 

 

 

Bahnhof

Im Januar 1858 wurde der Bahnbetrieb Köln-Remagen aufgenommen. Das klassizistische Stationsgebäude wurde in den Jahren 1859/60 erbaut und 1885 um eine eiserne Vorhalle ergänzt, die vom Bonner Bahnhof ab- und in Remagen wieder aufgebaut wurde. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde von der Deutschen Bahn zum 125-jährigen Jubiläum 1985 renoviert. Der "Maisons-Laffitte-Platz" vor dem Bahnhof ist nach der französischen Partnerstadt Remagens benannt.

 

Römerplatz

In der Grabenstrasse befand sich die jüdische Synagoge, die am 10. November 1938 niedergebrannt wurde. Eine Gedenktafel auf dem Römerplatz erinnert an dieses Ereignis.

Milchgasse

Zu sehen sind schöne Fachwerkhäuser und die Reste der Stadtmauer aus dem 14. Jh. Geht man weiter über den Deichweg in Richtung Rhein, findet man dort in den Bögen der heutigen Stützmauer (unterhalb der Pfarrkirche) die Reste der römischen Kastellmauer.

 

 

 

 

Kapelle St. Maria im Lee

Die seit dem 16. Jahrhundert in mehreren Schreibweisen bezeugte Bezeichnung weist, abgeleitet vom mittelhochdeutschen „lê“ (Hügel, Abhang), auf ansteigendes Gelände, vor allem aber Grabhügel hin.

Im Urkataster von 1828 ist an der Stelle, an der heute die Kapelle steht, ein unmittelbar an der Landstrasse Köln – Koblenz gelegener Bildstock verzeichnet. Aufgrund des Massstabes der Karte kann es sich nicht um ein Gebäude handeln. Eine Kapelle hat hier 1828 also nicht bestanden. Vielleicht bezeichnet die Eintragung das bis heute erhaltene fast 2 Meter hohe Steinkreuz von 1737.

1874 stiftete der aus Remagen stammende, auf dem Broichhof in (Wachtberg-)Niederbachem lebende, Franz Josef Schäfer sein Haus am Leepfad „und die früher ebenfalls erbaute unmittelbar vor jenem Hause, direkt neben der Cöln-Coblenzer Staatsstrasse, gelegene Bet-Kapelle“ der katholischen Pfarrgemeinde Remagen, damit dort „Hilfsbedürftige und Kranke, ohne Unterschied der Konfession, Aufnahme finden“ .

Schäfer war zu diesem Zeitpunkt bereits „krank und erblindet“. Erst am 9. September 1884 erteilte das zuständige Ministerium in Berlin die Erlaubnis zur endgültigen Annahme der Stiftung. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung zwischen Stadt und Pfarrei, da mit der Gebäude- auch eine Geldstiftung eines kinderlos verstorbenen Verwandten von Schäfer verbunden war.

In den Briefwechseln klingt die Befürchtung des evangelischen Bürgermeisters Beinhauer von Remagen an, die Stiftung könne ausschliesslich zu Gunsten katholischer Kranker verwendet werden. Schäfer trat auch als Vermittler des Verkaufs des ehemaligen Fronhofs an die Franziskanerinnen von Nonnenwerth zur Errichtung des St. Anna Klosters 1864 auf.

Zu einer Nutzung als Krankenhaus ist es aber nicht gekommen, da man das Haus als zu beengt empfand. 189o diente das als „Hospitälchen“ bezeichnete Gebäude als Wohnung der Lehrerinnen. Das Remagener Krankenhaus entstand dann 189o durch die Stiftung des Ehepaares Harling am Anger; die Betreuung der Kranken übernahmen die Franziskanerinnen.

Über die neugotische Kapelle liegen keine Bauakten vor. In einem Brief des Remagener Kirchenvorstands von 1872 heisst es, Schäfer habe sie „vor vielen Jahren auf dem Weg auf den Apollinarisberg“ gebaut. Langen und Clemen datieren den Bau „nach 1850“.

 

Apollinariskirche

Die Apollinariskirche wurde 1839-1842 vom Kölner Dombaumeister Ernst-Friedrich Zwirner im Auftrag des Graf Egon von Fürstenberg-Stammheim an Stelle der mittelalterlichen Martinskirche erbaut . Die Fresken im Inneren der neugotischen Kirche stammen von Mitgliedern der Künstlergruppe der "Nazarener". Drei Bildzyklen zeigen das Leben Jesu, das Leben Mariens und die Taten des  Bischofs von Ravenna. In der Krypta befindet sich die silberne Reliquienbüste des heiligen Apollinaris, die in jedem Jahr zur Wallfahrtszeit Ende Juli aus dem Sarkophag erhoben wird. Von der Statue des hl. Franziskus (oberhalb der Kirche) aus genießt man einen schönen Blick über Remagen und das romantische Rheintal. Das tiefblaue Deckengewölbe ist übersät mit unzähligen goldenen Sternen unterschiedlicher Grösse. Es symbolisiert die Kirche als Abbild des himmlischen Jerusalem. In der Vierung schwebt in goldener Strahlensonne der heilige Geist in Form einer Taube.